«Vero» will das neue Facebook werden: Das ist am Hype wirklich dran

People - 1. März 2018

 

Alle reden vom neuen Sozialen Netzwerk Vero.

Auf einmal hört man überall «Vero». Das Soziale Netzwerk wird gehyped und hyped sich selbst als «neues Facebook». Plötzlich fordern Freunde und Influencer auf, ihnen auf der neuen Plattform zu folgen. Aber was genau steckt hinter diesem Vero?

Zuerst einmal: So neu ist Vero gar nicht. Das Netzwerk gibt es bereits seit 2016, neu ist nur der Hype. Spekulationen, dass Influencer bezahlt wurden um Vero zu pushen, wurden bisher abgestritten. Schuld am Hype könnte auch sein, dass die ersten 1 Millionen Nutzer die App kostenfrei bekommen, für alle weiteren sollen Gebühren anfallen – wie hoch die sein werden oder was genau kostenpflichtig werden soll, sagt Vero bisher nicht.

So sieht das neue Netzwerk aus. (Vero)

 

Social Media ohne Algorithmus

Der Name Vero kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie «die Wahrheit sagen». Und genau das will Vero laut eigener Aussage: Autenthisch sein, ganz ohne Werbung und Algorithmus. Beiträge sollen rein chronologisch angezeigt werden. Damit stellt Vero sich gegen die Riesen Facebook und Instagram.

Es hagelt allerdings auch schon Kritik: Denn Vero verlangt zur Anmeldung eine Handynummer, angeblich aus Sicherheitsgründen. Das gefällt vielen Nutzern nicht. Ausserdem waren die Datenschutzbestimmungen bis vor kurzem recht schwammig, Vero behielt sich das Recht vor, Beiträge von Nutzern frei weiterzuverwenden. Nach Beschwerden wurde dies allerdings angepasst.

 

Hinzu kommt, dass der CEO und Mitgründer des Unternehmens kein Unbekannter ist. Ayman Hariri ist libanesischer Milliardär. Sein Vater war Präsident des Libanon und und kam 2005 bei einem Anschlag ums Leben. Er gründete ausserdem die Baufirma Saudi Oger, bei der Ayman in der Geschäftsleitung war und die wegen schlechter Arbeitsbedingungen und Lohnentzug in der Kritik stand.

Ob Vero sich durchsetzten kann? Man darf gespannt bleiben. Es ist auf jeden Fall nicht das erste Netzwerk, dass danach strebt, Facebook und Co. abzulösen.

Was kann Vero? 
Verbundene Personen können unterschiedlich eingestuft werden, je nach Art der «Freundschaft». Man kann Bildern, Videos, Links, Orten, Büchern oder Musik mit allen oder nur bestimmten Kontakten teilen und Nachrichten verschicken.

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